Karl Meyer AG  |  Home  |  Jobs & Karriere  |  Kontakt  |  Anfahrt  |  Suche  

Altholz qualifiziert erkennen, sortieren und beproben


Eintägiger Kombi-Lehrgang zur Erlangung der Sachkunde für die Zuordnung von Altholz nach § 5 und der Fachkunde zur Durchführung der Probenahme nach § 6 Abs. 3 sowie zur Kontrolle von Altholz zur energetischen Vewertung nach § 7 der neuen Altholzverordnung.

Die neue Altholzverordnung verlangt die dokumentierte Einarbeitung und Qualifizierung der Mitarbeiter. Die Anforderungen hierzu werden durch die Verordnung selbst standardisiert.

Die eintägige Schulung vermittel hierzu die § 5 der Altholzverordnung geforderte Sachkunde und findet in Kooperation mit dem Bundesverband der Altholzaufbereiter und- verwerter statt.

Die im Rahmen der Schulung besprochenen Inhalte basieren auf der Altholzverordnung sowie den umfassenden praktischen Erfahrungen und sind das Ergebnis der guten Zusammenarbeit des Verbandes mit dem Bundesumweltministerium.

Der im Lehrgang verwendete "Leitfaden" ist inzwischen zum Standardwerk geworden und wird öffentlich anerkannt und empfohlen.

Die neue Altholzverordnung verlangt weiterhin, dass der Betreiber einer Altholzbehandlungsanlage eine Eigenüberwachung durchzuführen hat und eine regelmäßige Fremdüberwachung sicherstellen muss.

Der Anlagenbetreiber hat die erzeugten Holzhackschnitzel und -späne zu beproben. Die Entnahme, die Untersuchung, die Dokumentation und die Aufbewahrung der Proben erfolgen nach den in § 6 Ang. IV der Altholzverordnung beschriebenen Verfahren.

Vierteljährlich hat der Betreiber die Prüfung und die Untersuchung einer Charge durch eine von der Behörde bekannt gegebenen Stelle durchführen zu lassen. Dieser Stelle sind die Aufzeichnungen und Ergebnisse der Eigenüberwachung vorzulegen.

§ 6 Anh. IV schreibt vor, dass die Probenahme zu Eigenüberwachung von Personen durchzuführen ist, die über die erforderliche Fachkunde verfügen und alle 2 Jahre erneuern müssen.

Inhalte:

• Anwendung und Umsetzung von Leitlinien, qualitätsgesicherte Aufbereitung und Verwertung
• Eigen- und Fremdüberwachung in den verschiedenen Bereichen
• Fremd- und Schadstoffe in Althölzern und Auswirkungen auf die Entsorgungswege
• Schnellerkennungsmethoden für Holzkontaminationen, Grenzwerte und deren Handhabung
• Kriterien für die Einstufung und Zuordnung (Überwachungsbedürftigkeit, Ampelliste)
• Arbeits-, Gewässer- und Brandschutz beim Umgang mit Althölzern
• Kontrolle von Altholz zur energetischen Verwertung (§7 und Anhang V der Altholzverordnung)
• Qualitätssicherungsmaßnahmen / Praxisbeispiele

Dieses Seminar findet in Zusammenarbeit mit dem  Bundesverband der Altholzaufbereiter & -verwerter e. V. statt.

 

Zielgruppe:

Angesprochen sind: Betreiber, Leitungs- und Aufsichtspersonal sowie Mitarbeiter von Annahmestellen und Verwertungsablagen, Mitarbeiter von Entsorgungsfachbetrieben, Abfallbeauftragte, Mitarbeiter von Behörden, Ingenieur- und Beratungsbüros.


Das Seminar ist zum Erhalt oder Aufrechterhaltung der Fachkunde für Abfallbeauftragte geeignet.

Das Seminar ist zum Erhalt oder Aufrechterhaltung der Sachkunde für beauftragte Personen im Bereich Abfall geeignet.


Referent:

Herr Uwe Groll, Ehrenvorsitzender des Bundesverandes der Altholzaufbereiter und -verwerter


Teilnahmegebühr:

394,00 EUR zzgl. MwSt.
inkl. Verpflegung und ausführlicher Seminarunterlagen

Termine 2020:

07. April 2020

27. Oktober 2020

     von 9:30 bis 17:00 Uhr


Ort:
Schulungszentrum KARL MEYER Akademie GmbH

Ellerholzweg 18-28, 21107 Hamburg

Ansprechpartner:

 

KARL MEYER Akademie GmbH

Michael Christinck
Stader Straße 55-63 · 21737 Wischhafen
Tel. +49 4770 801-530 · Fax +49 4770 801-538
E-Mail: akademie@karl-meyer.de

|  Stand: 01.10.2019